6 Schreibstrategien, um Abwechslung in deinen Blog zu bringen

Bei Online Marketing, gerade wenn man damit Geld verdienen möchte, kommt man um gutes Texten nicht herum. Egal ob auf Websites, Blogs oder Social Media-Beiträgen – das Internet ist zuvorderst ein Textmedium und je spannender und abwechslungsreicher Texte sind, desto mehr User werden sie positiv in Erinnerung behalten. Wer mit einem Blog z. B. mittels Affiliate Marketing Geld verdienen möchte, braucht regelmäßig neue Beiträge. Diese sollten abwechslungsreich sein, damit die LeserInnen nicht nur einen Mehrwert erhalten, sondern auch Lesevergnügen – und man selbst möchte ja, dass die Artikel gelesen und bekannter gemacht werden, um die eigene Reputation zu erhöhen, aber auch um Klickraten zu erhöhen.

Für das Texten im Web gibt es viele Schreibstrategien. Oftmals handelt es sich um Kombinationen aus Schreibmethoden für menschliche LeserInnen und für maschinelle. Gerade die Anpassung von Texten auf Kriterien von Suchmaschinen hat in den letzten Jahren eine große Rolle gespielt. Seit einigen Google-Updates werden diese Schreibstrategien allerdings rückläufig und die inhaltliche Ebene von Texten rückt in den Fokus. Es geht um Mehrwert, Leserführung, Spannung und Abwechslung. Hierfür gibt es ebenfalls mehrere Strategien, die man einzeln oder in Kombination anwenden kann. Die Wichtigsten nun im Überblick:
 

Strategie 1: Fachartikel schreiben – aber bitte kurz

 
Die meisten Blogs beinhalten Fachartikel bzw. sachliche Texte. Ein grundlegendes Problem dieser Textgattung ist die oftmals nüchterne Darstellung eines Themas. Das muss aber nicht sein. Gerade bei sachlichen Texten wird der Inhalt lebendiger, je mehr man kürzt. Die erste Schreibstrategie sagt daher: Alles Überflüssige streichen. Dazu gehören z. B. Wiederholungen, Füllwörter und Schachtelsätze.
 

Strategie 2: Geschichten erzählen – Visualisierung von Aktion

 
Abwechslung erreichst du, indem du die Schreibstrategien miteinander kombinierst. So kannst du in einem Sachtext auch Erzählungen einfließen lassen oder ganze Blog-Beiträge ausschließlich als Geschichten schreiben. Der Vorteil ist, dass du so Bilder in den Köpfen der LeserInnen erzeugst. Konzentrierst du dich v. a. auf Verben, erhalten die Texte mehr Lebendigkeit, weil das Tun der Akteure im Vordergrund steht.
 

Strategie 3: Schreibe wie du sprichst – aber mit Stil

 
Schreibstrategien nützen dir wenig, wenn dein Schreibstil nicht sonderlich gut ist. Darum ist es ratsam, den eigenen Stil zu reflektieren. Oftmals klingen Texte nicht authentisch, weil der Autor eine Sprache nutzt, die er sonst gar nicht gebraucht; vielleicht, um sich seriöser zu fühlen. Besser ist es, den Stil, den man über mehrere Jahre kultiviert hat, zu nutzen. Du solltest so schreiben, wie du sprichst. Es kann hilfreich sein, dir vorzustellen, dass du einem Gegenüber etwas erklärst. Die Worte für diese Erklärung bilden dann den Text für deinen Blog-Beitrag. Um hier nicht in Umgangssprache zu verfallen, ist es gut, den eigenen Sprachstil über längere Zeit zu beobachten und ggf. zu verändern.
 

Strategie 4: Abwechslung durch Interviews

 
Schreibstrategien sollten mehrere Textgattungen beinhalten. Eine davon ist das Interview, mit dem du für eine Menge Abwechslung sorgen kannst. Ein Interview ist eine win-win-Situation für alle: Der Interviewer kann seinen Blog mit einer wichtigen Stimme publik machen. Der Interviewte hat Gelegenheit, seine Erfahrungen, Meinungen oder Produkte vorzustellen, und die Leserschaft erhält einen gänzlich neuen Blickwinkel, weil auf dem Blog eine neue Perspektive vorgestellt wird. Der Blog-Betreiber ist hierbei eher ein Moderator, der dezent im Hintergrund agiert. Die wichtigen Inhalte sollte der Interviewte liefern.
 

Strategie 5: Spannungsbögen und rote Fäden

 
Ob Sachtext oder fiktionale Erzählung: Ein Text braucht Spannung und Leserführung – zwei tragende Elemente aller Schreibstrategien. Beide Aspekte werden mit einer durchdachten Gliederung der Inhalte erreicht. Am Anfang eines Textes sollte immer ein Problem stehen, so dass die LeserInnen automatisch zum Gedanken kommen: „Wie kann man das lösen?“ So hat man Spannung aufgebaut und einen persönlichen Bezug zu den LeserInnen hergestellt. Am besten ist es, wenn Probleme genannt werden, die das Leben der LeserInnen unmittelbar betreffen. Es können aber auch Fragen, ein Paradoxon, das im Laufe des Textes gelöst wird, oder eine kurze bildhafte Szene sein. Ein roter Faden wird dadurch erzeugt, dass die Gliederung in sich logisch ist. Das heißt, du solltest darauf achten, dass du zwischen einzelnen Inhalten Übergänge herstellst, so dass immer klar ist, warum was an welcher Stelle im Text auftaucht. Auch hier sind Fragen und Probleme geeignete Mittel, um diese Schreibstrategien anzuwenden.
 

Strategie 6: No-gos beim Texten

 
Zu Schreibstrategien sollte auch gehören, was keinesfalls in einen Text gehört. Das sind Fehler in der Rechtschreibung und in der Grammatik, aber auch unlogische oder verwirrende Aussagen, Umgangssprache oder gar Straßenslang. Man sollte nicht beleidigen und Kritik sollte stets sachlich sein. Unnötige Länge von Texten, um Inhalte zu suggerieren, sollte zugunsten straffer, dafür prägnanter Aussagen gemieden werden. Auch sollte man mit Werbung sparsam und keinesfalls aufdringlich umgehen.
 

Fazit

 
Schreibstrategien sind wichtige Methoden für eine gute Gestaltung von Online-Beiträgen. Für Blog-Betreiber, die mit ihren Texten Geld verdienen möchten, ist eine Auseinandersetzung mit Sprache notwendig. Nur so können sie abwechslungsreich und spannend schreiben – und das über einen längeren Zeitraum hinweg. Abwechslung wird durch Abwechslung erreicht – ganz gleich, ob im Ausdruck, in Inhalten oder in der Textgattung. Am besten ist es, wenn du über die Grundlagen der Textarbeit Bescheid weißt, so dass du je nach Thema deines nächsten Beitrages aus einer Fülle an Methoden die besten aussuchen und anwenden kannst.
 
Viele Grüsse
Fabian Portmann

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