7 Wege, um die Conversion Rate des Eintragungsfelds zu steigern

Kennst Du dieses Gefühl von „Da geht noch mehr“, wenn Du Dir Deine Leads anschaust? Obwohl Du so viel Aufmerksamkeit darauf gerichtet hast, dass die Besucher Deiner Landingpage das angebotene Formular nutzen, ist das Ergebnis doch eher ernüchternd. Eine gewisse Anzahl an Leads kannst Du darüber zwar generieren, aber die Zahlen reißen Dich nicht wirklich vom Hocker. Wenn es Dir auch so geht, dann hilft nur eins: Verbessere Dein Eintragungsfeld bzw. Formular, wenn Du die Conversion Rate steigern möchtest.
 
Die Conversion Rate bezeichnet das Verhältnis von Besuchern zu gewonnenen Leads. Hast Du also beispielsweise eine Landingpage für Deinen Newsletter, kannst Du Dir Deine Conversion Rate ganz leicht ausrechnen: Nehme die Anzahl Deiner Besucher und teile sie durch die Anzahl der Leads, die Du erzielt hast. Hast Du auf der Seite 2000 Besucher und erzielst damit 50 Leads, multiplizierst Du die Anzahl der Leads mit 100 und teils das Ergebnis durch die Anzahl der Besucher. In diesem Fall ist das 50×100/2000. Die Conversionrate liegt dann bei 2,5 Prozent.
 

Wie kann ich meine Conversion Rate steigern?

 
Die Möglichkeiten, mit denen Du Deine Conversion Rate steigern kannst, sind vielfältig und genaue Aussagen können nur dann getroffen werden, wenn man die jeweilige Seite sieht. Es gibt jedoch ein paar Dinge, die viel zu selten beachtet werden und Dir somit garantiert einen Schub geben. Aus diesem Grund sind hier für Dich 7 Wege erklärt, wie Du die Conversion Rate steigern kannst
 
1. Platzierung „above the fold“
Kennst Du diese Seiten, die Dir wirklich tolle und hilfreiche Infos anbieten und versprechen, Du bekommst noch mehr davon, wenn Du Deine E-Mail hinterlässt? Die sind wirklich klasse und können einen echten Mehrwert bieten. Doch leider ist nirgends ein Feld zu sehen, in dem Du die Infos anfordern kannst. Stattdessen musst Du scrollen und Scrollen, um irgendwann nach gefühlten Kilometern weit unten ein Eintragungsfeld zu finden. Schrecklich, oder? Deshalb achte immer darauf, dass das Eintragungsfeld zu sehen ist, wenn die Seite geöffnet wird. Es muss „above the fold“, also im sichtbaren Bereich zu finde sein, ohne dass der Besucher scrollen muss. Liefert die Seite viele Informationen über Texte und Bilder, nutze mehrere Eintragungsfelder.
 
2. Call to Action
Menschen geben nicht gerne etwas über sich preis – das gilt auch für ihren Namen, ihre E-Mail Adresse oder andere Daten, die man in Eintragunsfeldern abfragt. Wenn Du die Conversion Rate steigern möchtest, musst Du ihnen also einen guten Grund geben, ihre Daten einzutragen. Ein guter Call to Action ist deshalb unerlässlich. Er bietet im besten Fall die Lösung eines Problems, befriedigt ein Bedürfnis oder weckt die Neugierde so sehr, dass die Übermittlung der Daten als ein geringer Preis dafür angesehen wird. Er holt die Interessenten also ab und führt sie zur einzig logischen Handlung: das Formular ausfüllen und absenden.
 
3. Wenige Formular-Felder
Möchte man sich auf einer Seite anmelden oder für einen Newsletter eintragen, ist das oftmals eine Impulshandlung. Es erscheint in dem Moment und unter den gegebenen Umständen sinnvoll. Und dann kommt da ein Formular mit 20 Feldern und das sieht richtig nach Arbeit aus. Der Impuls wird gestört und plötzlich findet man es doch nicht mehr interessant und möchte gar nicht so viel von sich preisgeben. Dieses Verhalten kennen wir alle von uns selbst. Also halte die Formular-Felder bitte so gering wie möglich und kennzeichne auch, welche Angaben erforderlich und welche optional sind. Idealerweise fragst Du einfach Name und E-Mail Adresse ab – das stört die Impulshandlung nicht. Jedes weitere Feld kann dafür sorgen, dass Deine Conversion Rate sich verschlechtert.
 
4. Datenschutzbestimmungen
Im 2. Punkt hast Du schon erfahren, dass Menschen nicht gern ihre Daten preisgeben. E-Mail Postfächer sind meist hoffnungslos mit Spam überflutet und somit überlegt man sich schon mal etwas intensiver, wem man seine E-Mail Adresse in die Hand gibt. Wenn Du Deine Conversion Rate steigern möchtest, musst Du also Vertrauen aufbauen. Neben einem seriösen Aufbau Deiner Seite und guter Text-/Bild-Sprache sind es vor allem die Datenschutzbestimmungen, die Deinen Besuchern zeigen, dass sie hier nicht in eine Spam-Falle tappen. Die können entweder verlinkt werden – oder Du vermerkst unter dem Eintragunsfeld in einem Satz, dass die E-Mail Adresse vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben wird. Allein das verbessert die Conversion Rate oftmals schon spürbar.
 
5. Fokus auf dem Formular
Der Sinn einer Landingpage besteht darin, den Besucher zu einer Aktion hin zu führen. Möchtest Du Leads generieren, ist also das Eintragungsfeld elementar und nur wenn der Besucher es nutzt, ist die Aktion erfolgreich. Daher solltest Du den Fokus auch genau darauf richten. Zur Steigerung der Conversion muss dieses Eintragungsfeld Aufmerksamkeit erregen und stets ins Auge fallen. Arbeite hier also auch mit Farben, um es zum Eyecatcher zu machen.
 
6. Abstimmung der Inhalte
Eine Landingpage besteht aus Grafiken, Texten und dem Call to Action/Eintragungsfeld. Und wenn Du Deine Conversion Rate steigern möchtest, fügst Du diese Einzelteile zusammen und kreierst aus ihnen eine Einheit, die logisch aufgebaut ist und immer zum gewünschten Ergebnis, also dem Lead führt. Die Call to Action bei Deinem Eintragungsformular sollte also immer auf Text und Grafik angepasst sein. Statt „Anmelden“ bei einem Newsletter, gehe auf den Lead-Magneten ein, den Du mit Text und Bildern ankündigst und verwende lieber „Ja, ich will XYZ“ oder ähnliches. Bilden alle Elemente eine Einheit, ist der Lead ein logischer Schritt, der gern gegangen wird.
 
7. Positionierung
Wo genau Du Dein Eintragungsformular platzieren solltest, kann Dir keiner sagen – außer Deine Besucher. Zu sehr hängt der gesamte Aufbau der Landingpage davon ab und zu unterschiedlich sind die Zielgruppen und ihre Vorlieben. Ob nun also Eintragungsfelder rechts oben oder links in der Mitte die Conversion Rate steigern, musst Du testen. Mit A/B-Tests (Split-Tests) ist das problemlos möglich. Achte nur darauf, dass Du beim Test immer nur einzelne Elemente änderst, sonst sind die Ergebnisse nicht aussagekräftig.
 
Viele Grüsse
Fabian Portmann

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