Dos und Don’ts im E-Mail Marketing

E-Mail Marketing

Das E-Mail Marketing gehört unbestritten zu den erfolgreichsten Marketing-Formen im Internet. Während es vielleicht auf den ersten Blick etwas altmodisch wirkt, Interessenten Werbung per E-Mail zu übermitteln, ist es auf den zweiten Blick die Chance, so nah wie sonst nirgends an Wunschkunden heran zu treten. Mit einer E-Mail erreichst Du die Menschen in einer ihnen bekannten und vertrauten Umgebung, ihrem E-Mail Postfach. Die Aufmerksamkeit, die Du mit gutem E-Mail Marketing dort erzielst, ist um ein Vielfaches höher als bei den meisten anderen Werbeformen. Noch dazu ist das Versenden von Newslettern unschlagbar günstig – es gibt also keinen Grund, warum Du es nicht tun solltest.

Wie eben schon erwähnt, entfaltet E-Mail Marketing vor allem dann seine Wirkung, wenn es gut aufgebaut ist. Doch was heißt in diesem Fall gut? Müssen die E-Mails hübsch aussehen? Muss die Werbung besonders freundlich in der Ansprache sein oder solltest Du vielleicht große Rabatte und Sonderaktionen bewerben? All das wird Deinen Abonnenten sicherlich gefallen, aber es ist nicht das, worauf es beim E-Mail Marketing ankommt. Gutes Newsletter-Marketing definiert sich über viele verschiedene Faktoren. Und natürlich gibt es auch eine Menge, das Du verkehrt machen kannst.

 

Die Dos im E-Mail Marketing

 

Ein gutes E-Mail Marketing fängt bereits dort an, wo der Interessent sich für den Newsletter anmelden kann. Achte darauf, dass die Möglichkeit zur Anmeldung auf Deiner Website prominent platziert und am besten auch von jeder Unterseite erreichbar ist. Deine Besucher nehmen selten den Aufwand auf sich, nach einem Anmeldeformular zu suchen. Nimm ihnen die Arbeit ab.

Wurde Dein Newsletter abonniert, gilt es die Abonnenten mit jeder neuen Mail aufs Neue zu begeistern. Bevor Du überhaupt mit Deinem Angebot überzeugen kannst, musst Du allerdings eine Hürde nehmen: die Öffnung der E-Mail! Viele Newsletter werden abonniert, jedoch immer wieder ungelesen gelöscht. Warum? Ganz einfach weil der Betreff der E-Mail uninteressant war. Verwende deshalb beim E-Mail Marketing ausreichend Zeit auf die Auswahl des Betreffs. Stelle Fragen, mache eine provokante Aussage oder geh mit Humor an das Thema heran und Du wirst das Interesse Deiner Abonnenten eher wecken als mit Betreffs wie „Newsletter XY Ausgabe 23“.

Da Du mit dem E-Mail Marketing eine sehr persönliche Beziehung mit den Lesern aufbaust, bleib auch persönlich. Das beginnt schon bei der Anrede, die, wenn es geht, mit Namen sein sollte, und zieht sich durch den Text bis hin zur Grußformel. Denke immer daran, dass Du mit dem E-Mail Marketing Menschen erreichst. Sprich sie also auch direkt an und denke beim Schreiben nicht an eine anonyme Liste.

Beim Inhalt Deiner Newsletter solltest Du Dir gut überlegen, was Du vermitteln willst. Auch wenn für Dich natürlich der Verkauf Deines Produkts oder die Buchung Deiner Dienstleister im Vordergrund stellt, so ist der E-Mail Empfänger meist nicht sehr begeistert, reine Werbe-Mails zu erhalten. Überlege Dir stattdessen, welches Problem Dein Produkt oder Service für Deinen Wunschkunden löst – und mach genau das zum Thema. Liefere dabei schon im Newsletter einen Mehrwert, so bleibt Dein Angebot gut im Gedächtnis, auch wenn in diesem Moment vielleicht kein Kauf stattfindet.

Die E-Mail ist geschrieben und eigentlich würdest Du jetzt gern auf den Senden-Button klicken? Stopp! Du hast etwas Wichtiges vergessen! E-Mail Marketing ist ein mächtiges Kommunikationsinstrument. Und Kommunikation sollte keine Einbahnstraße sein. Nutze also Deinen Newsletter, um Kontakt zu Deinen Interessenten aufzunehmen. In einem P.S. kann man einfach eine Frage an die Abonnenten unterbringen oder ihnen anbieten, bei einem Problem weiter zu helfen. Wichtig ist dann natürlich auch, dass Du die E-Mails auch liest und beantwortest. Deine Aufmerksamkeit ist die größte Wertschätzung für Deine Kunden und Interessenten.

 

Fehlerquellen im E-Mail Marketing

 

Natürlich kann man beim E-Mail Marketing auch einiges verkehrt machen und es gibt so einige Fehlerquellen. Oftmals fängt es schon bei Anmeldeformular an, wo viele unnötige Daten abgefragt werden. Gebe Dich hier mit dem Nötigsten zufrieden – mit der Zeit kannst Du mehr Daten über Deine Interessenten sammeln. Für den Anfang reicht es jedoch, die E-Mail Adresse und maximal noch den Namen abzufragen.

Verlierst Du mit der Zeit immer mehr Newsletter-Abonnenten oder wird Deine E-Mail vielleicht sogar immer häufiger als Spam eingestuft? Dann achte darauf, wie häufig Du Deine Newsletter versendest. Ist es zu häufig, sind die Empfänger genervt, und ist es zu selten, haben sie Dich schnell vergessen und tragen sich aus dem Newsletter aus oder melden ihn als Spam. Achte darauf, dass Du Dein E-Mail Marketing zur regelmäßigen Aufgabe machst und somit das Vertrauen Deiner Kunden gewinnst.

Und, was natürlich ganz wichtig ist: Spiele nicht mit dem Vertrauen Deiner E-Mail Empfänger. Behandle ihre Adressen mit Sorgfalt, gebe sie nicht ohne ihr Einverständnis an Dritte weiter und nutze sie auch nicht dafür, sie immer wieder mit reinen Werbe-Mails zu überrumpeln, die vielleicht gar nicht zu Deinem Angebot passen. Du hast den Abonnenten bei der Eintragung sicher ein Versprechen gemacht, also halte es auch ein!

 

Hab Mut im E-Mail Marketing

 

Sicher gibt es noch viele Dinge, die Du beim E-Mail Marketing besonders gut oder auch besonders schlecht machen kannst. Doch vieles davon sind Erfahrungswerte und was bei Unternehmen A gut funktioniert, kann bei Unternehmen B zum Desaster werden. Teste daher immer Neues aus und finde Deinen eigenen Weg!

 

Ich hoffe ich konnte dir mit diesem Beitrag ein paar wertvolle Inputs weitergeben, welche du in dein Projekt übernehmen kannst. Ich würde mich freuen, wenn du deine Erfahrungen und Erkenntnisse mit mir in einem Kommentar teilen würdest!

 

Viele Grüsse
Fabian Portmann

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